Widerrufsbelehrung

Gesetzliches Widerrufsrecht, Ausschluss

1. Dem Kunden, der Verbraucher im Sinne von § 13 des Bürgerlichen Gesetzbuches ist, steht unter gesetzlich definierten Bedingungen ein Widerrufsrecht gegenüber der Anbieterin zu. Die Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung.

2. Das Widerrufsrecht besteht nicht,

– bei der Bestellung von Speisen, weil diese individuell für den Kunden zubereitet werden, § 312g Abs.2 S. 1 Nr. 1 BGB;

– bei Verträgen zur Lieferung von Speisen, die schnell verderben können oder deren Haltbarkeitsdatum schnell überschritten würde, § 312g Abs.2 S. 1 Nr. 2 BGB;

– bei sonstigen Produkten, insbesondere Getränken, wenn die Versiegelung entfernt wurde, § 312g Abs. 2 Nr.3 BGB.

3. Ein etwaig bestehendes gesetzliches Widerrufsrecht erlischt, wenn die Anbieterin die vom Kunden beauftragte Dienstleistungen vollständig erbracht hat und mit der Ausführung erst begonnen hat, nachdem der Kunde dazu seine ausdrückliche Zustimmung gegeben hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung die Anbieterin verliert, soweit die Zustimmung auf einem dauerhaften Datenträger übermittelt worden ist.